Weisheitszähne

Während die anderen Zähne früher erscheinen und sich bereits ausrichten konnten, ist für die zuletzt wachsenden Weisheitszähne bei vielen Menschen nicht genug Platz vorhanden. Die Folge: Weisheitszähne liegen häufig verlagert im Knochen und können sich nicht normal entwickeln.

Das Entfernen von Weisheitszähnen ist die beste Methode, um Entzündungen, Komplikationen und Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Es handelt sich hierbei um einen Routineeingriff, der meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Bei Bedarf ist auch eine Vollnarkose oder eine zusätzliche Hypnose möglich.

Manchmal liegen Weisheitszähne sehr nah am Unterkiefernerv. Dann ist es gut, zur genauen Lagebestimmung ein dreidimensionales Röntgenbild zu erstellen. Damit wird das Risiko einer Nervverletzung verkleinert.

Bei Jugendlichen ist es häufig sinnvoll, die Weisheitszähne zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr zu entfernen, bevor die Wurzeln fertig gewachsen sind. Dann ist das Risiko einer Nervverletzung deutlich kleiner. Außerdem kann dann das Ergebnis der Zahnspangenbehandlung, wenn eine erfolgte, erhalten werden und die Zähne werden nicht durch die Weisheitszähne wieder zusammengeschoben.