Knochenaufbau gleich bei der Zahnentfernung

Nach der Zahnentfernung schrumpft der Kieferknochen um mehrere Millimeter. Das Zahnfleisch wird nicht mehr gestützt und schrumpft ebenfalls zusammen. Eventuell reicht dann der Knochen nicht mehr für ein Implantat. Auch kann es sein, dass das Zahnfleisch unter einer Brücke absinkt, was zu Zischlauten und ästhetischen Einbußen führt.

Was sind die Vorteile des Alveolenmanagements?
Das Gewebe wird weitgehend erhalten. Damit wird das ästhetische Resultat vorhersagbarer, der Kieferknochen bleibt stabil und der Zustand des Zahnfleisches wird verbessert.
Weitere Behandlungsschritte können vereinfacht und größere chirurgische Eingriffe vermieden werden.

Wie läuft das ab?
Der betroffene Zahn und Entzündungsgewebe werden sehr schonend entfernt. Nach der Zahnentfernung wird das Knochenfach untersucht. Liegt an der Seite ein Defekt vor, wird eine Kollagenmembran eingelegt, um die Knochenwand zu stützen und das Einwachsen von Weichgewebe zu vermeiden. Das Zahnfach wird mit Knochenersatzmaterial oder mit PRGF aufgefüllt. Es erfolgt der Verschluss mit einer Naht, manchmal auch mit einer Membran oder einem kleinen Bindegewebstransplantat vom Gaumen.